Pflegeversicherung

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Die Einführung der Pflegeversicherung zum 01. Januar 1995 hat zu einer Verbesserung der pflegebedürftigen Menschen beigesteuert. Ziel war es eine umfassende Versicherungspflicht für alle privaten sowie gesetzlichen Versicherten zu schaffen. 
Der Begriff Pflegeversicherung bedeutet, dass bei Eintreten der Pflegebedürftigkeit eine Versicherung die Kosten ganz oder zumindest teilweise übernimmt. Das Pflegeversicherungsgesetz soll helfen, die Situation der Pflegebedürftigen zu erleichtern.

Wer ist pflegeversichert?

Jeder, der in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, ist seit dem 01. Januar 1995 automatisch Mitglied der sozialen Pflegeversicherung. Jeder, der in der privaten Krankenversicherung versichert ist, muss seit dem 01. Januar 1995 eine private Pflegeversicherung abschließen.

Wer ist pflegebedürftig?

Pflegebedürftig sind alle Menschen, die auf Dauer (mindestens 6 Monate) wegen Krankheit oder Behinderung bei den regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen sind.

Definition der Pflegegrade

  • Pflegegrad 1
Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2
Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3
Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4
Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5
Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Wer stellt die Pflegebedürftigkeit fest?

Die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit und die Zuordnung zum jeweiligen Pflegegrad erfolgt nach Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Diese Begutachtung findet in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen statt. Die Leistungen werden ab dem Tag gewährt, an dem der Leistungsantrag bei der Pflegekasse eingeht.

Wer kann pflegen?

Pflegen können Angehörige, Freunde, Nachbarn, die den Pflegebedürftigen nicht erwerbsmäßig betreuen. Professionell tätige Pflegedienste (Vertragspartner der Pflegekassen).

Ihre Leistungen!

Pflegesachleistung
Pflegesachleistung
  • Pflegegrad 1
0,- Euro monatlich
  • Pflegegrad 2
689,- Euro monatlich
  • Pflegegrad 3
1.298,- Euro monatlich
  • Pflegegrad 4
1.612,- Euro monatlich
  • Pflegegrad 5
1.995,- Euro monatlich

Ihre Leistungen!


Pflegegeld
Entlastungsbetrag
0,- Euro monatlich
125,- Euro
316,- Euro monatlich
125,- Euro
545,- Euro monatlich
125,- Euro
728,- Euro monatlich
125,- Euro
901,- Euro monatlich
125,- Euro
(Standardsätze ohne eingeschränkte Alltagskompetenz, gültig ab 01.01.2017)

Pflegesachleistung

Pflege wird durch professionelle Pflegekräfte (Vertragspartner) erbracht

Pflegegeld

Pflege wird durch Angehörige, Nachbarn usw. sichergestellt

Kombinationsleistungen

Sie können Pflegesachleistungen und Pflegegeld kombinieren. Den nicht "verbrauchten" Teil der Pflegesachleistungen erhalten Sie dann anteilig umgerechnet, als Pflegegeld ausgezahlt.

Entlastungsbetrag 

Ab Januar 2017 erhalten alle Pflegebedürftigen mit anerkanntem Pflegegrad in häuslicher Pflege einen Entlastungsbetrag von monatlich 125,- Euro, welcher zur Finanzierung einer teilstationären Tages- oder Nachtpflege, einer Kurzzeitpflege oder für Leistungen von ambulanten Pflegediensten verwendet werden kann. Der Entlastungsbetrag wird zusätzlich gewährt und wird somit nicht mit den sonstigen Leistungen verrechnet. Beträge, die nicht vollständig verbraucht wurden können entweder mit in den Folgemonat oder ins folgende Kalenderjahr übertragen werden.

Leistungen nach Zeitwert

Ein pflegebedürftiger Patient hat die Möglichkeit, Leistungen aus dem Leistungskatalog oder nach Zeitwert zu wählen (diese Formen können selbstverständlich auch kombiniert werden).
  • Leistungen der allgemeinen Grundpflege
  • Leistungen der häuslichen Betreuung
  • Leistungen der hauswirtschaftlichen Versorgung
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